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  • Portrait Shootings

    Im Allgemeinen gilt der Grundsatz, den man immer wieder von Make-Up-Artists hört: Oft wirkt es gut, wenn nur ein bestimmter Teil des Gesichts stärker betont wird – also entweder die Augen oder der Mund. Dies bedeutet nicht, dass bei einem stärkeren Augen-Make-Up der Mund überhaupt nicht geschminkt werden sollte. Eher bedeutet es, dass hier dann eine dezentere Farbgebung angebracht ist.

    Ein starkes Augen-Make-Up, ein stark geschminkter Mund und Wangen, die vor Rouge nur so strotzen, zusammen wirken hingegen oft zu übertrieben und zu künstlich. Die schönste Seite des Gesichtes wird nicht betont, sondern muss mit den anderen Farbklecksen konkurrieren. Natürlich kann bei einem Shooting auch einmal ein solch extremes Make-Up gefragt sein – in diesen Fällen wird dieser Wunsch aber ausdrücklich geäußert. In der Regel gilt: Entweder Augen oder Mund werden betont.

    Wichtig ist auch, dass man mit einem perfekten Make-Up gut von kleineren Fehlern ablenken kann. Wer zum Beispiel nicht über große Kulleraugen verfügt, sollte seine Augenpartie nicht noch unnötig durch die Wahl starker dunkler Töne hervorheben. Wird hier geschickt mit helleren Tönen und unter der Berücksichtigung von ein paar Tricks der Visagisten geschminkt, wirken die Augen viel größer und ausdrucksstärker. Auch perfekt aufgetragenes Rouge kann Fehlerchen überspielen: Es kann etwa runde, flächige Gesichter schmaler wirken lassen. Hier lässt sich wunderbar mit Schatten und leichten Farbübergängen arbeiten, so dass das Gesicht einfach aber wirkungsvoll modelliert werden kann.